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e - CARD Lösungen Ab Mai 2005 wird das e-Card-System bei allen Vertragsärzten installiert. Wir bieten hier eine technische Übersicht und wollen auf notwendige Vorbereitungen hinweisen, damit einem möglichst reibungslosem Start nichts im Wege steht. Das e-Card-System für die Arztpraxis basiert auf Datenübermittlung per ADSL-Anschluss, bzw. ISDN-Anschluss (sofern kein ADSL verfügbar ist). Die Installation erfolgt durch die Mitarbeiter des Telefonproviders. An die vorhandene Telefonsteckdose wird eine sogenannte Splitterbox angeschlossen, die wiederum mit dem ADSL-Router/Modem verbunden wird. Damit werden die sogenannte GINA-Box (Gesundheits-Informations-Netz-Adapter), das Chipkarten-Lesegerät (LAN-CCR) und evtl. das vorhandene Ordinationsnetzwerk verkabelt. 2 Varianten der Anbindung sind möglich: 1. Anbindung an das Arztnetz (Arzt-EDV-ready) (wird empfohlen) Die GINA-Box und das Chipkarten-Lesegerät werden in das Computer-Netzwerk integriert. Dabei wird eine Verbindung zwischen dem Arztnetzwerk und dem ADSL-Router/Modem hergestellt. Durch diese Zusammenschaltung sind 2 Möglichkeiten der e-Card-Abfrage vorhanden: 1.1 Abfrage mittels Browser Die Kommunikation mit der GINA-Box erfolgt mit dem auf dem Computer bereits installierten Internet-Browser (z.B. Microsoft Internet-Explorer). D.h. zusätzliche Programme sind nicht notwendig. Die Übertragung der abgefragten e-Card-Informationen erfolgen entweder ebenfalls per Abtippen oder aber per „Ausschneiden und Einsetzen“. 1.2 Abfrage mittels Prsxissoftware (Software-Integration) Die Praxissoftware greift über eine Software-Schnittstelle auf die Abfrage-Informationen der GINA-Box zu. Neue Patientendaten werden übernommen und in die Patientenakte eingetragen, bereits bestehende Patienten umgehend am Monitor angezeigt. Kartensteckvorgänge und Abfragen beim e-Card-Rechenzentrum werden automatisch in der Kartei mitprotokolliert. Diese Variante ist sicherlich die komfortabelste Form der e-Card-Abfrage. In beiden Fällen (Browserlösung bzw. Software-Integration) ist der Zugang der PCs zum Internet (Peering-Point) und dessen Dienste (z.B. EMail) möglich. Wird bereits jetzt ein Internetzugang benötigt (z.B. Termin-SMS oder elektronische Datenübermittlung der Abrechnung), so muss diese Variante der Anbindung an das Arztnetz gewählt werden. 2. Direktverwendung der GINA-Box (Standalone) Ein Monitor und eine Tastatur werden direkt an die GINA-Box angeschlossen. Die Bedienung erfolgt über eine textbasierte, menügeführte Bedienoberfläche. In den meisten Fällen wird jedoch kein eigener Monitor und Tastatur angeschlossen, sondern es können die des Rezeptionsrechners mitverwendet werden. Das Umschalten erfolgt dann mittels einer elektronischen Umschaltbox. Diese Standalone-Lösung wird zusätzlich als „Notfall-Lösung“ angeraten, auch wenn die andere Variante (siehe 2. Arzt-EDV-ready) hauptsächlich genutzt wird. Eine direkte Verbindung zur Arzt-EDV ist dabei nicht vorhanden. Dadurch kann kein Datenverkehr in das Arztnetz stattfinden. Die abgefragten e-Card-Informationen müssen in das Praxisverwaltungsprogramm abgetippt werden. Ein Zugang der Computer zum Internet (Peering-Point) und dessen Dienste (z.B. EMail) ist nicht möglich. Sie haben die Wahl welche Form der Anbindung bzw. Art der Abfrage gewählt werden soll. In den enstprechenden Bestellformularen der Telefonanbieter werden Sie die Möglichkeit haben, Ihre Wünsche diesbezüglich anzugeben. Voraussetzungen Für den reibungslosen Start zur e-Card-Einführung sollten einige notwendige Dinge vorbereitet werden. Wir bitten Sie, sich dazu mit Ihrem Hardwarelieferanten in Verbindung zu setzen und notwendige Schritte frühzeitig einzuleiten. Die Voraussetzungen sollten bis zum vereinbarten Installationstermin des Telefonanbieters erfüllt sein (ersichtlich im Rolloutplan in bereits erfolgter Aussendung). Im Regelfall werden sich die Geräte GINA-Box, Chipkarten-Lesegerät und ADSL-Router/Modem in der Nähe des Rezeptionscomputers befinden.
Weiteres ist für die Anbindung an das Arztnetzwerk (Arzt-EDV-ready) zu beachten:
Sobald wir weitere Informationen bez. den Voraussetzungen erhalten, werden wir Sie auch darüber informieren. Nähere Informationen, insbesondere auch häufig gestellte Fragen und deren Antworten, finden Sie unter: www.chipkarte.at oder bei paw@mti-web.com |