|
Netzwerktechnik
In den letzten Jahren ist die elektronische
Datenverarbeitung in fast alle Bereiche des Arbeitslebens vorgedrungen.
Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren mit Sicherheit noch verstärken.
Auch in Arztpraxen spielt der Computer eine immer bedeutendere Rolle.
Neben den klassischen Anwendungen wie Praxisabrechnung und Patientendatenverwaltung
kommen verstärkt neue Medien wie Video, digitales Röntgen etc. zum Einsatz
oder die Einbindung von diversen Laborgeräten. Aus diesem Grund sollten
Sie unbedingt bei der Neuplanung einer Praxiseinrichtung bzw. der Erweiterung
Ihrer bestehenden EDV-Anlage eine leistungsfähige Infrastruktur für ein
PC-Netzwerk vorsehen.
Wir möchten Ihnen auf den
folgenden Seiten einen Vorschlag machen, wie Sie mit uns eine zukunftsträchtige
Praxisverkabelung planen können um sie dann von uns ausführen zu lassen.
Inhalt
Stand
der Technik
Um verschiedene Rechner zu
einem Netzwerk zu verbinden, wurden im Laufe der Jahre unterschiedliche
Verkabelungstechnologien entwickelt, von denen einige im Folgenden genannt
sind:
- Thick Ethernet oder
auch Yellow Cable
- Sehr "dickes" Koax-Kabel, dadurch schwer
zu verlegen
- Ausgezeichnetes Schirmungsverhalten, deshalb auch sehr teuer
- Geringe Übertragungsbandbreite, deshalb für heutige Anwendungen
zu langsam (10Mbps)
- Wird heute nicht mehr eingesetzt
- Thin Ethernet oder
auch CheaperNet
- Dünnes Koax-Kabel, leicht zu verlegen
- Schlechtes Schirmungsverhalten, deshalb auch sehr billig (=>
Name: CheaperNet)
- Durch busförmige Netzwerktopologie sehr fehleranfällig, d.h.
wenn an irgendeiner Stelle ein Leitungsfehler auftritt funktioniert
das gesamte Netzwerk nicht mehr.
- Geringe Übertragungsbandbreite, deshalb für heutige Anwendungen
zu langsam (10Mbps)
- Wird heute nur noch im Privatbereich für 2 oder 3 PC's eingesetzt
- IBM Kategorie 1
Kabel
- Hochwertiges Kabel, aber schwer zu verlegen
- Hochwertige Stecker, jedoch groß und unhandlich
- Meist in Verbindung mit einem Token Ring
Netzwerk
- (IBM) Kategorie
5 Kabel
- Hochwertige Twisted Pair Kabel, einfach zu verlegen
- Verhältnismäßig billig
- Hohe Übertragungsbandbreite, dadurch Geschwindigkeiten bis
zu 100Mbps (Full Duplex 200Mbps)
- Im Einsatz sehr flexibel, Verkabelung kann auch für Telefonie
u.ä. verwendet werden
- Durch 4 Adernpaare (= 8 Adern) auch für zukünftige Übertragungstechnologien
geeignet
- Fiber
Optic, Glasfaserkabel
- Sehr klein in den Abmessungen,
relativ leicht zu verlegen
- Sehr empfindlich bei mechanischer Belastung
- Unempfindlich gegenüber elektrischen Störungen
- Sehr hohe Übertragungebandbreite, dadurch auch für zukünftige
Anwendungen geeignet (bis zu mehreren Gbps)
Beim Auf- und Ausbau der Infrastruktur
eines Netzwerkes, d.h. der Verkabelung als physikalischer Basis für die
Kommunikation zwischen einzelnen aktiven Komponenten müssen heute verschiedene
Aspekte berücksichtigt werden. In der Vergangenheit hat sich gezeigt,
daß die herkömmliche Vorgehensweise, je nach aktuellem Bedarf unterschiedliche
Topologien, Übertragungsmedien und Anschlußtechniken einzusetzen, in der
Regel hohe Folgekosten verursacht, wenn nachträgliche Änderungen oder
Erweiterungen der vorhandenen Struktur vorgenommen werden sollen. Darüber
hinaus erweisen sich vorhandene Kabel, die heute mit 10Mbps problemlos
betrieben werden können, oft ungeeignet für den Einsatz neuerer Technologien.
Aus diesem Grund sollten heutzutage bei der Neuinstallation einer Verkabelung
unbedingt Leistungsreserven eingeplant werden, so daß sowohl eine universelle
und flexible Nutzung, als auch hohe Übertragungsgeschwindigkeiten ermöglicht
werden können.
In den letzten Jahren wurde hierzu
eine Technologie entwickelt, die die gestellten Anforderungen zu vertretbaren
Kosten erfüllt. Als Übertragungmedium wird hierbei ein 8-adriges, kunststoffisoliertes
Kupferkabel verwendet. Jeweils zwei Adern sind zu einem Paar verdrillt,
deshalb auch die Bezeichnung Twisted Pair. Durch die Verdrillung ergibt
sich bereits eine wirksame Abschirmung gegen Störeinflüsse sowie gegen
Abstrahlung nach außen. Vier solcher unterschiedlich eingefärbter Adernpaare
sind zu einem Gesamtkabel zusammengefaßt. Auch von diesem Kabel gibt es
wieder unterschiedliche Ausführungen, die sich in erster Linie in der
Art der Abschirmung unterscheiden:
- Das einfachtste Kabel ist nicht
weiter geschirmt. Es wird als UTP-Kabel (Unshielded Twisted Pair) bezeichnet
und findet seinen Einsatz hauptsächlich in der Telefonie. Grundgedanke
dabei war, die im Praxisbereich ohnehin meist vorhandene Telefonverkabelung
auch für die Rechnervernetzung zu verwenden.
- Das FTP-Kabel (Folded Twisted
Pair) entspricht im Aufbau dem UTP-Kabel, zuätzlich ist jedoch ein blanker
Erdungsdraht beigelegt. Die 4 Adernpaare und der Beidraht sind insgesamt
von einem Gesamtschirm aus einer Metallfolie umgeben.
- Eine bessere Art der Schirmung
bietet das S-FTP-Kabel (Screened Folded Twisted Pair). Es hat zusätzlich
zum Gesamtschirm aus Metallfolie einen Gesamtschirm aus einem Drahtgeflecht.
Das Drahtgeflecht bietet eine bessere Schirmung bei niederfrequenten
Störungen (z.B. Versorgungsnetzfrequenz - 50Hz) wobei die Metallfolie
eine bessere Schirmung bei hochfrequenten Störungen bietet.
- Beim STP-Kabel (Shielded Twisted
Pair) ist jedes einzelne Adernpaar durch eine Metallfolie geschirm.
Dadruch ist das Kabel auch in störungsintensiven Bereichen einsetzbar.
- Die beste Abschirmung bietet
das S-STP-Kabel (Screened Shielded Twisted Pair). Hier sind nicht nur
die einzelnen Adernpaare durch eine Metallfolie geschirmt, sondern das
gesamte Kabel durch eine Metallfolie und ein Drahtgeflecht.
Weiterhin unterscheiden sich die
Kabel in Bezug auf die übertragbare Datenrate. Hierzu werden die Kabel
in verschiedene Kategorien eingeteilt:
- Kategorie 3 - für Übertragungsraten
bis zu 10Mbps geeignet
- Kategorie 4 - für Übertragungsraten
bis zu 16Mbps (hauptsächlich Token Ring)
- Kategorie 5 - für Übertragungsraten
bis zu 100Mbps (100MHz)
hauptsächlich Ethernet und Fast Ethernet, heutiger Verkabelungsstandard
- Kategorie 6 - für Übertragungsraten
bis zu 1Gbps (250MHz)
1Gbps werden nur mit speziellen Übertragungstechnologien erreicht
- Kategorie 7 - 300MHz und an den
2 äußeren Adernpaaren sogar 600MHz
zurück zum Inhalt
Strukturierte
Verkabelung
Die mit Hilfe dieser Verkabelung
aufgebaute Infrastruktur wird als Strukurierte Verkabelung bezeichnet.
Die grundlegende Struktur ist sternförmig, d.h. von einem zentralen Verteiler
aus werden die anzuschließenden Geräte einzeln angeschlossen. Dabei
werden die einzelnen Komponenten nicht direkt mit dem Twisted Pair - Installationskabel
verbunden, sondern die Kabelenden werden in sogenannte Geräteanschlußdosen
der Kategorie 5 oder 6 angeschlossen. Somit ist eine saubere Verlegung
ohne Kabelsalat gewährleistet. Das zweite Kabelende führt in ein zentrales
Verteilerfeld, das in einem Geräte- oder Abstellraum montiert wird. Die
Gesamtheit von Geräteanschlußdosen, Kabeln und Verteilerfeld bildet ein
neutrales Verkabelungssystem, das erst durch das Anschließen von aktiven
Komponenten zum Leben erweckt wird. Anstelle eines Rechnernetzes könnte
mit dieser Verkabelung beispielsweise eine Telefonanlage mit mehreren
Nebenstellen betrieben werden.

Die Geräteanschlußdosen haben
eine 8polige RJ-45 Buchse (auch Western Plug genannt). Da häufig gefordert
wird, daß an jedem Praxisarbeitsplatz mindestens zwei Kommunikationspunkte
installiert sein sollen (etwa 1x für PC und 1x für Telefon), wird meistens
eine Doppeldose mit 2 RJ-45 Buchsen engebaut. Für eine solche Doppeldose
müssen dann auch zwei Kabel verlegt sein. Zur leichteren Installation
wird hierzu ein spezielles Kabel verwendet, das sogenannte Zwillingskabel.
Dieses Kabel ist eigentlich nichts anderes als zwei zusammengeklebte Einzelkabel.

zurück zum Inhalt
Vorteile
einer Twisted Pair Verkabelung
- Durch die sternförmige
Verkabelung steht jedem Gerät eine separate Leitung zur Verfügung. Dies
wirkt sich sehr positiv auf die Störanfälligkeit aus. Störungen auf
einem Kabel wirken sich nicht auf das gesamte Netzwerk aus, sondern
beschränken sich nur auf das jeweils daran angeschlossene Gerät.
- Alle derzeit sowie in absehbarer
Zeit verfügbaren Übertragungstechnologien können über eine strukturierte
Verkabelung, die mindestens der Kategorie 5 entspricht, realisiert werden
(Ethernet, Fast Ethernet, Token Ring, CDDI, ATM etc.).
Einschränkungen
- Die Länge eines Einzelkabels
ist auf 100m limitiert. Für längere Übertragungsstrecken sind Glasfaserkabel
erforderlich, die wiederum eine Länge von bis zu 30km aufweisen können.
Das 100m Limit führt jedoch in den meisten Fällen zu keinen Problemen.
- Die Installation des Kabels
ist relativ einfach, aber zeitaufwendig. An Spezialwerkzeug ist lediglich
ein spezielles Auflegewerkzeug erforderlich, welches um die 100,- €
kostet. Wird jedoch nach der Installation ein Abnahmeprotokoll benötigt,
was in der Regel nicht der Fall ist, benötigt man für die entsprechenden
Messungen ein Meßgerät, welches je nach Funktionen zwischen 65.000,-
öS und 150.000,- öS kostet. Für Glasfaser-Messungen wird ein ODTR-Meßgerät
benötigt welches 28.000,- € und mehr kostet. Aus diesem Grund besitzten
es auch nur größere Unternehmen.
zurück zum Inhalt
Lichtwellenleiter
Lichtwellenleiter bieten den
Vorteil der galvanischen Trennung der einzelnen Netzwerkkomponenten. Elektromagnetische
Störungen können nicht von außen über das Kabel auf das Netzwerk einwirken.
Allerdings sind die Komponenten erheblich teurer als bei einer Twisted
Pair Verkabelung. Eine LWL-Verkabelung muß von einer Spezialfirma mit
hohem gerätetechnischen Aufwand ausgeführt werden. Zuführungsleitungen
zum Endgerät sind sehr empfindlich gegenüber Zugspannungen. Auch die Steckverbindungen
sind von der Handbarkeit her nicht unproblematisch. Vorteile gegenüber
Twisted Pair Leitungen ergeben sich erst bei längeren Übertragungsstrecken
bzw. bei sehr hohen Übertragungsgeschwindigkeiten. Im Konzept der strukturierten
Verkabelung kommen Lichwellenleiter deshalb in erster Linie zur Verbindung
von einzelnen Gebäuden oder Stockwerken bzw. als hochgeschwindigkeits-Backbone
für Server zum Einsatz.
Fazit: Innerhalb
einer Praxis genügt es die Verkabelung mit Twisted Pair Kabel durchzuführen!
zurück zum Inhalt
Verkabelungsschema
des Gesamtsystems
Hauptvorteil bei dieser Art der
Verkabelung ist die Neutralität. Wie bereits erwähnt, können die Anforderungen
sämtlicher derzeit sowie in absehbarer Zeit verfügbaren Übertragungstechnologien
über dieses Medium abgedeckt werden. Die Umstellung auf eine andere Netzwerktechnologie
geschieht durch Austauschen der aktiven Komponenten. Dies sind zum einen
die Anschlußkarten in den Servern, PC's und Druckern und zum anderen sogenannte
Hubs oder besser noch Switches. Hierbei handelt es sich um Geräte, die
den Signalfluß innerhalb eines Netzwerke steuern. Ein einfacher Hub mit
8 Anschlüssen ist beispielsweise bereits für unter 3.000,- öS erhältich,
während sich ein Switch mit 8 Anschlüssen im Bereich von 7.000,- öS bis
10.000,- öS bewegt.
Der Vorteil eines Switches gegenüber eines Hubs ist der, daß ein
Switch dedizierte Verbindungen schaltet, d.h. anders als bei einem Hub
wird der Datenverkehr zwischen 2 PC's nicht auf dem gesamten Netzwerk
verteilt sondern nur auf der Verbindung zwischen diesen 2 PC's. Dies verringert
die Netzwerklast und erhöht somit den gesamten Datendurchsatz.

Die Verbindung zwischen dem Switch
und dem Verteilerfeld bzw. dem PC oder Drucker und der Geräteanschlußdose
erfolgt jeweils über ein Patch-Kabel. Es handelt sich hierbei um ein fertig
konfektioniertes, flexibles Kabel, welches mit 2 RJ-45 Steckern bestückt
und in vielen Längen erhältlich ist.
zurück zum Inhalt
Vorschlag
für eine Praxisverkabelung
Nachfolgend sehen Sie einen
Grundriß einer Musterpraxis mit einem Vorschlag für eine sinnvolle Netzwerkverkabelung.
Zentraler Punkt des Netzwerkes ist der Installationsraum, in dem das Verteilerfeld
und der Switch aufgestellt sind. Diese Komponenten können auch unter einem
Tisch angebracht werden, da sie im Regelfall nur während der Installation
gut zugänglich sein müssen. Es ist jedoch wünschenswert das Verteilerfeld
und den Switch in einen Wandschrank im 19" Format zu installieren.
In unserem Beispiel wird der Röntgenraum gleichzeitig als Installationsraum
benutzt.
Sämtliche Räume der Praxis
sind mindestens mit einer Doppeldose ausgestattet. Dies mag vielleicht
auf den ersten Blick übertrieben erscheinen, ist aber für zukünftige Anwendungen
oft sogar nicht einmal mehr ausreichend. Bedenken Sie: Der Aufwand für
eine spätere Erweiterung der Verkabelung ist erheblich höher, als wenn
Sie von Beginn an eine ausreichende Zahl von Anschlüssen einrechnen.

zurück zum Inhalt
Bei
der Verkabelung besonders zu beachten
- Bite achten Sie unbedingt
darauf, daß auch alle 8 Anschlüsse jeder Wandsteckdose belegt sind.
Heutige Netzwerktechnologien benutzen zwar nur 4 Pole, bespielsweise
verwendet man beim Ethernet die Adernpaare 1-2 und 3-6. Theoretisch
wäre es also möglich, mit nur einem 8-adrigen Kabel 2 Einzeldosen oder
1 Doppeldose anzuschließen. Sie verbauen sich dadurch jedoch mit Sicherheit
den Zugang zu neuern Technologien wie beispielsweise CDDI oder SDL.
- Achten Sie bitte unbedingt
darauf, daß alle verwendeten Komponenten mindestens der Kategorie 5
entsprechen. Nur so ist es gewährleistet, daß die hohen Bandbreitenanforderungen
zukünftiger Netzwerktechnologien abgedeckt werden können.
- Im Regelfall reicht ein
einfach geschirmtes Kabel (etwa ein FTP-Kabel) aus. Das ungeschirmte
UTP-Kabel ist nur unwesentlich billiger und wird deshalb auch nicht
verlegt, da mit diesem Kabeltyp in Zukunft Probleme mit den EMV-Bestimmungen
auftreten können. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte ein STP oder
gar ein S-STP einsetzen.
- Wenn ein geschirmtes Kabel
eingesetzt wird, müssen auch alle anderen Komponenten (Verteilerfeld,
Wandsteckdosen, Patchkabel) geschirmt sein. Nur so ist eine durchgehende
Schirmung gegen Störeinflüsse gewährleistet!
- Die Kabel werden am Verteilerfeld
und den Wandanschlußdosen mit einem Spezialwerkzeug durch eine Schneid-Klemmverbindung
dauerhaft und sicher angeschlossen. Lötarbeiten sind somit nicht erforderlich.
Wichtig ist eine saubere und einheitliche Beschriftung sowohl des Verteilerfeldes
als auch der Wandsteckdosen. Dabei hat es sich bewährt, die Anschlußbuchsen
der Verteilerfeldes mit 1 beginnend fortlaufend zu nummerieren. Die
entsprechenden Nummern finden sich dann an den Wandsteckdosen wieder.
Dies erleichtert den Überblick, da im Normalfall nur diejenigen Buchsen
mit einem Anschluß am Switch verbunden werden, an denen auch ein Gerät
an der entsprechenden Wandsteckdose angeschlossen wird. Wollen Sie eine
Buchse einer Wandsteckdose aktivieren, so stecken Sie lediglich ein
Patchkabel von einem unbenutzten Anschluß des Switches in die entsprechende
Buchse des Verteilerfeldes.
- Bitte planen Sie die Zahl
der Anschlußpunkte großzügig ein. Eine später eventuell nötige Erweiterung
aufgrund zu knapper Planung verursacht ein Vielfaches der Kosten und
für zu einer Störung des Praxisbetriebes. Jeder Raum einer Praxis
(mit Ausnahme der Toiletten) sollte mindestens mit einer Doppeldose
ausgestattet sein. Lagerräume eignen sich beispielsweise als Aufstellungsorft
für einen Server, der rund um die Uhr ohne Bedienereingriff läuft. Auch
den Aufenthaltsraum für Ihre Angestellten sollten Sie nicht vergessen.
Personen, die sich dort aufhalten, wollen Sie vielleicht später einmal
vom PC am Empfang aus über das Eintreffen eines Patienten verständigen.
- Am Empfang sollten Sie
sogar zwei Doppelsteckdosen vorsehen. Für einen PC und einen Netzwerkdrucker
benötigen Sie bereits zwei Anschlüsse, so daß Sie keine Reserven mehr
haben, wenn Sie später zusätzlich einen Drucker für die färbige Ausgabe
von Videoaufnahmen u.ä. aufstellen wollen.
- Planen Sie auf jeden Fall
auch eine Vernetzung nach außen ein! Das Internet bietet bereits heute
eine Vielzahl an medizinischen Informationen. Auch für die Kommunikation
mit Labors und anderen Geschäftspartnern wird die elektronische Kommunikation
enorm an Bedeutung gewinnen. Sinnvoll ist die Einrichtung eines ISDN-Anschlusses,
den Sie sowohl zum Telefonieren als auch zur elektronischen Kommunikation
nutzen können.
- Egal für welche Netzwerktechnologie
Sie sich später entscheiden, mit dieser Art der Verkabelung haben Sie
garantiert die richtige Basis für das nächste Jahrzehnt.
info@mti-web.com
Zurück
|
|